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Berufsperspektiven

„Was du wirklich brauchst, lernst du sowieso (erst) im Leben. Aber eine Hochschule bietet den idealen Rahmen, um darauf vorzubereiten.“ (Jo Ambros, Musiker​)

Unsere Alumni sprechen über ihren beruflichen Werdegang und blicken auf die Zeit des Studiums an der EAH Jena zurück. Mit ihren Erfahrungen und Eindrücken können sie Studierenden wertvolle Tipps für die Studienzeit und den Einstieg in das Berufsleben mit auf den Weg geben.

Bitte stellen Sie sich kurz vor: Wer sind Sie, und was haben Sie wann an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena studiert?

Vorname: Martin
Name: Beinemann

Studiengang: Maschinenbau (Bachelor & Master)

Warum dieser Studiengang, was war entscheidend?
Schon immer konnte ich mich für alles, was mit Technik zu tun hatte, begeistern. Der Studiengang Maschinenbau, als eine der klassischsten Ingenieursausbildungen, bietet ein sehr weites Einsatzspektrum in der späteren Berufswelt. Dies war für mich sehr wichtig, da ich mich - gerade als Studienanfänger - nicht durch einen zu stark spezialisierten Studiengang eingrenzen wollte.

Als was sind Sie zur Zeit tätig, und wo?
Ich arbeite derzeit als Projekt- und Applikationsingenieur im Branchenvertrieb für optische Systeme bei der Mahr GmbH im Standort Jena.

Was sind Ihre Aufgaben?
Die Mahr GmbH in Jena entwickelt Messtechnik, welche den Herstellungsprozess optischer Elemente in den verschiedenen Fertigungsschritten begleitet. Meine Aufgabenbeschreibung stellt sich sehr vielschichtig dar, da ich mit nahezu allen Abteilungen unseres Unternehmens zusammenarbeite. Ich fungiere als Schnittstelle zwischen Entwicklung und Kunden. Als Anwendungsingenieur gilt es, Prototypen zu testen und aus Sicht des Kunden zu beurteilen. Andererseits gilt es Lösungen für die messtechnischen Problemstellungen des Kunden zu finden und diese vertriebsunterstützend zu präsentieren. Dabei ist es nicht nur wichtig, die Kunden über die technischen Möglichkeiten unserer Geräte zu informieren, sondern das Feedback des Kunden in die Entwicklung weiter zu tragen. Nur so wird die Anpassung der Produkte an die Bedürfnisse des Kunden sichergestellt.

Als Projektingenieur stelle ich den ersten Ansprechpartner für den Kunden dar und trage dessen Anliegen firmenintern weiter bzw. informiere den Kunden über eventuelle Änderungen. Ebenfalls gilt es, die Auftragssteuerung und Produktion der Geräte, den Service zur Inbetriebnahme und die anwendungstechnische Schulung des Kunden zu koordinieren und zu überwachen, teilweise sogar selbst durchzuführen.

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena erworben haben, kommen Ihnen jetzt zu Gute?
An erster Stelle stehen hier natürlich die allgemeinen ingenieurtechnischen Grundlagen, welche in den einzelnen Fachvorlesungen vermittelt wurden. Fachgebietsübergreifend wird jedoch die Fähigkeit trainiert, strukturiert an Problemstellungen heranzugehen. Dies ist hilfreich für die Diskussion und anschließende Bewertung verschiedener Varianten bei der Umsetzung neuer Produkte.

Des Weiteren wird man angeregt, Lösungen sachlich zu hinterfragen und ein gesundes Maß an Skepsis zu entwickeln, was als Ingenieur notwendig ist. Lösungen werden nicht einfach als gegeben hingenommen, sondern stets diskutiert und optimiert. In unzähligen Gruppenarbeiten wurde auch die Teamfähigkeit jedes einzelnen weiter entwickelt und der faire Umgang mit Kritik geübt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass nicht nur die fachlichen Fähigkeiten geprägt wurden, sondern das Studium für die Charakterbildung auch sehr wichtig war.

Wege und Umwege – Wie sind Sie zu Ihrer Tätigkeit gekommen?
Ausgehend von einer Tätigkeit als Werkstudent während meines Masterstudiums ergab sich ein interessantes Thema für die Masterarbeit. Die Bearbeitung des Themas deckte sich zeitlich mit dem Aufbau des Branchenvertriebs für optische Systeme bei Mahr. Der Branchenvertrieb ist eine kleine, jedoch nahezu vollstufige Abteilung, welche sich speziell an den Bedürfnissen der Optikindustrie orientiert. Die Philosophie von Mahr war es, die dadurch neu entstandene Stelle zuerst mit einem geeigneten Berufseinsteiger aus dem eigenen Haus zu besetzen. Das war schließlich für beiden Seiten eine vorteilhafte Lösung.

Haben Sie einen Tipp für die (künftigen) Studenten?
Immer weiter durchbeißen, auch wenn manche Themen weniger Spaß machen. Die spätere Berufswelt als Maschinenbauingenieur ist so breit gefächert, dass jeder seinen eigenen Vorlieben und Stärken nachgehen kann.

Der berühmte letzte Satz:  Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist ein Ort, an dem ich jederzeit gern wieder studieren würde.

Ich danke Ihnen für das Interview, und wünsche Ihnen einen angenehmen Tag.

Bitte stellen Sie sich kurz vor: Wer sind Sie, und was haben Sie wann an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena studiert?

Vorname: Nora
Name: Keilholz                     

Studiengang: Feinwerktechnik Bachelor, Maschinenbau Master

Warum dieser Studiengang, was war entscheidend?
Nach meinem beendete Fachabitur für Sozialwesen wollte ich nochmal etwas Anderes – vollkommen Neues und für mich reizvolles – ausprobieren. Die Entscheidung für einen technischen Studien lag am nächsten, da ich schon immer gerne geschraubt und gebastelt habe. In einer Stahlbaufirma war ich zwei Mal die Woche zu Besuch, da dort mein Vater arbeitet und mir in freien Minuten bspw. die großen Maschinen erklärte. So konnte ich schon früh in den Ingenieurberuf schnuppern. 

Als was sind Sie zur Zeit tätig, und wo?
Seit meinem Abschluss arbeite ich als Serienbetreuerin in der Porsche Leipzig GmbH.

Was sind Ihre Aufgaben?
Zu meinen Aufgaben gehört hauptsächlich das Mitwirken am Fehlerabstellprozess. Ich koordiniere die Umsetzung konstruktiver Änderungen am Fahrzeug, führe Verbauversuche durch und bewerte die Verbaubarkeit sowie Montagefähigkeit. Als direkte Schnittstelle zur Entwicklung agiere ich im Auftrag der Produktion an Lösungsvorschlägen für verbesserte Montageprozesse. Das operative Tagesgeschäft gehört ebenfalls zu meinem Aufgabengebiet.

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena erworben haben, kommen Ihnen jetzt zu Gute?
Zum einen natürlich die technischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen. Ohne sie ist das Verständnis für  Änderungen am Fahrzeug nicht möglich.

Zum anderen ist die praktische Anwendung, welche ich aus den Praktika des Studiengangs mitgenommen habe, ein entscheidender Vorteil gegenüber Universitätsabsolventen. Mit den erlernten Fähigkeiten kann man in einem Unternehmen schnell punkten.

Wege und Umwege – Wie sind Sie zu Ihrer Tätigkeit gekommen?
Mein Weg war keine Ideallinie. Mit meinem spärlichen Wissen über Mathematik und Physik (soziales Fachabitur) hatte ich am Anfang meines Studiums zu kämpfen. Ich musste sogar nach einem Jahr den Studiengang wechseln. Doch dann habe ich mich in das Studentendasein gut eingearbeitet und drei Jahre später meinen Bachelor in Feinwerktechnik erworben. Danach hielt mich nichts mehr von dem Maschinenbau Master ab. Ich wollte ihn haben. Für die Chance einer Abschlussarbeit bei Porsche habe ich zuvor ein halbes Jahr Praktikum abgeleistet. Danach folgten ein Thema für die Masterarbeit und anschließend der ersehnte Einstieg in das Unternehmen. Es hat sich also gelohnt.

Haben Sie einen Tipp für die (künftigen) Studenten?
Egal wie hart und mühsam das Lernen für Prüfungen ist, vor allem in der Sommerzeit – wenn man etwas wirklich will, dann schafft man es auch und wird dafür am Ende belohnt.

Der berühmte letzte Satz:  Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist ein Ort, der mich von einem jungen, planlosen und unerfahrenen Schüler zu einem zielstrebigen Erwachsen gemacht hat. Ich erinnere mich gerne an diesen Ort und diese Zeit zurück …

 

Ich danke Ihnen für das Interview, und wünsche Ihnen einen angenehmen Tag.

Bitte stellen Sie sich kurz vor: Wer sind Sie, und was haben Sie wann an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena studiert?

Vorname: Michael
Name: Unsinn            

Studiengang: Maschinenbau (Bachelor & Master)

Warum dieser Studiengang, was war entscheidend?       
Das hohe Prestige des Ingenieurs und die allumfassenden beruflichen Möglichkeiten sowie die finanziellen Perspektiven.

Als was sind Sie zur Zeit tätig, und wo?
Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Doktorand / Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Was sind Ihre Aufgaben?

  • Entwicklung von Werkzeugen und Technologien zur Bearbeitung schwer zerspanbarer Materialien
  • Projektmanagement
  • Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena erworben haben, kommen Ihnen jetzt zu Gute?
Fachliche Grundlagen in allen ingenieurtechnischen Bereichen sowie die Fähigkeit der systematischen Herangehensweise an Problemstellungen

Wege und Umwege – Wie sind Sie zu Ihrer Tätigkeit gekommen?
Unmittelbar nach dem Studium habe ich mich auf eine Ausschreibung der EAH (Fr. Prof. Dr.-Ing. M. Patz) beworben und befinde mich seither auf dieser Position.

Haben Sie einen Tipp für die (künftigen) Studenten?
Wichtig ist es über den Tellerrand seines Interessengebietes hinauszuschauen und energisch am Ball zu bleiben, auch in schwierigen Zeiten des Studiums. Nur durch sinnvolles Zeit- und Selbstmanagement kommt man innerhalb des Studiums gut voran.

Der berühmte letzte Satz:  Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist ein Ort, der sehr gute strukturelle Voraussetzungen bietet, um ein erfolgreiches Studium zu absolvieren.

Ich danke Ihnen für das Interview, und wünsche Ihnen einen angenehmen Tag.

Bitte stellen Sie sich kurz vor: Wer sind Sie, und was haben Sie wann an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena studiert?

Vorname: Marcel    
Name: Helzig 

Studiengang:  Maschinenbau (Bachelor & Master)     

Warum dieser Studiengang, was war entscheidend?
Es ist ein anspruchsvolles Studium  mit technischen Inhalten und Zusammenhängen, welche man in den zukünftigen Jobs, aber auch im Alltag immer nutzen kann. Auch die sehr guten Jobaussichten haben bei meiner Auswahl eine Rolle gespielt.

Als was sind Sie zurzeit tätig, und wo?
Qualitätsingenieur bei Gonvauto Thüringen in Ichtershausen.

Was sind Ihre Aufgaben?

  • Technische Bearbeitung und Beurteilung von Kunden und Lieferantenreklamationen
  • Vor- und Nachbereitung, sowie Durchführung interner und externer Audits
  • Begleitung von Neuanläufen
  • technische Kundenbetreuung
  • Mitgestaltung und Optimierung der Prozesse

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena erworben haben, kommen Ihnen jetzt zu Gute?

  • technische Grundlagen (techn. Mechanik, Maschinenlehre, Physik) werden immer wieder benötigt um Prozesse zu durchschauen und Zusammenhänge zw. Fehlern, Optimierungsbedarf und Machbarkeit zu erkennen
  • auch das Fach Qualität und Zuverlässigkeit hat mir viele Fähigkeiten, Analysen und Begriffe gelehrt, welche Grundvoraussetzungen in meinem aktuellen Job sind.

Wege und Umwege – Wie sind Sie zu Ihrer Tätigkeit gekommen?
Ich habe mich nach  meinem Masterstudium beworben und diesen Job wahrgenommen.

Haben Sie einen Tipp für die (künftigen) Studenten?
Immer dran bleiben, aber in gewissen Situationen sich auch mal Zeit nehmen, das Leben in Jena genießen und den Weitblick wahren!

Der berühmte letzte Satz:  Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist ein Ort, der Bildung, der Selbstständigkeit und der Freiheit. 

Ich danke Ihnen für das Interview, und wünsche Ihnen einen angenehmen Tag.

Bitte stellen Sie sich kurz vor:Wer sind Sie, und was haben Sie wann an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena studiert?

Vorname: Karolin
Name: Kuznik

Studiengang: Maschinenbau (Bachelor & Master)

Warum dieser Studiengang, was war entscheidend?
Ich habe Maschinenbau studiert, weil mich Technik schon immer begeisterte und ich selbst entwickeln wollte. Da das Studium des Maschinenbaus die Grundregeln des Konstruierens und die physikalischen Zusammenhänge beinhaltet, bietet es die perfekte Wissensbasis um selbst entwickeln zu können. Die familiäre Atmosphäre an der EAH Jena und besonders im Fachbereich Maschinenbau überzeugte mich hier zu studieren.

Als was sind Sie zur Zeit tätig, und wo?
Nach meinem Masterstudium gelang mir der Berufseinstieg im Unternehmen VACOM, indem ich als Konstrukteurin tätig bin. VACOM ist ein mittelständiges Unternehmen, dessen Kernkompetenzen die Vakuummechanik, Vakuummesstechnik und Vakuumoptik für Anwendungen im Hochvakuum bis ins extreme Ultrahochvakuum sind. Hinzu kommen innovative Technologien für höchste Anforderungen an die erforderliche Reinheit und Partikelfreiheit der Produkte.

Was sind Ihre Aufgaben?
Mein Aufgabenspektrum ist sehr vielfältig. Die Entwicklung von mechanischen und elektromechanischen Bauteilen und Baugruppen beinhaltet die Entwicklungsphasen von der Idee bis hin zur Fertigung. So zählen zu meinen Aufgaben die Konzeption, die Auslegung, die Simulation, die Risikoanalyse, die Kalkulation, die Prüfung von Prototypen und vieles mehr. Die zu konstruierenden Bauteile und Baugruppen sind dabei sowohl Vakuumkomponenten als auch Fertigungsvorrichtungen. Die Projekte sind daher immer sehr abwechslungsreich. 

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena erworben haben, kommen Ihnen jetzt zu Gute?
Am meisten kommt mir das methodische Vorgehensweise und das logische Denken zu Gute. Die Herangehensweise an ein Problem ist meist ausschlaggebend. Das habe ich an der EAH Jena gelernt. So werden Probleme, die mächtig wirken und bei denen keine Lösung in Sicht scheint, übersichtlich und lösbar. Die vielen Fachkenntnisse, die ich im Studium erworben habe, helfen dann eine realistische Lösung auszugestalten.

Wege und Umwege – Wie sind Sie zu Ihrer Tätigkeit gekommen?
Ich bin über den klassischen Weg zu meiner derzeitigen Tätigkeit gekommen: Stellenanzeigen recherchieren und auf interessante Stellen bewerben. Bei VACOM hat schließlich nicht nur das Tätigkeitsfeld sehr gut gepasst, ich habe mich auch gleich im Vorstellungsgespräch sehr wohl gefühlt.

Haben Sie einen Tipp für die (künftigen) Studenten?
Besonders durch meine wissenschaftliche Tätigkeit an der EAH konnte ich auch viele praktische Erfahrungen sammeln. Deswegen würde ich jedem (zukünftigen) Studenten auch eine solche Tätigkeit empfehlen, da man sich dadurch auch schon während des Studiums auf einem Gebiet spezialisieren kann.

Der berühmte letzte Satz:Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist ein Ort,  an den ich mich sehr gern zurückerinnere.

Ich danke Ihnen für das Interview, und wünsche Ihnen einen angenehmen Tag.

Career Service

Der Career Service der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena fördert als zentrale Anlaufstelle die Vernetzung von Hochschule und Studierenden mit der Wirtschaft und Berufswelt.

Zentrale Aufgaben des Career Service an unserer Hochschule sind die fachübergreifende Vorbereitung der Studierenden auf den Berufseinstieg und die Entwicklung eines partnerschaftlichen Austausches zwischen Hochschule und beruflicher Praxis.

Realisiert werden diese Aufgaben durch ein umfangreiches Serviceangebot. Schwerpunkte des Career Service bilden dabei: Beratung, Stellen & Personal, Förderung, Weiterbildung, Veranstaltungen und Information.

Die Angebote des Career Service richten sich an Studierende, Absolventen, Unternehmen und Institutionen gleichermaßen.

Unsere Ziele: Orientierung geben, Perspektiven aufzeigen, Koordinierung interner und externer, regionaler sowie überregionaler Angebote. Vernetzung und Kontaktanbahnung stehen dabei im Mittelpunkt.